Bieder - Laule

Milieutherapie

milieutherapie

Da alle Stoffwechselvorgänge und jegliche Zellaktivität nur unter bestimmten chemischen Voraussetzungen erfolgen, ist das Milieu-Denken von großer Wichtigkeit. Der Stoffumsatz ist vom Säure-Basen-Haushalt, der Eiweißsituation und dem orthomolekularen Zustand abhängig.

Ein Beispiel:

Der Sauerstoffaustausch aus den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) funktioniert nur in einem ganz bestimmten Säuregrad in den Erythrozyten. Ist der Säuregrad um die Erythrozyten herum zu hoch (Übersäuerung), so kann der Sauerstoff nicht mehr zur Atmung der Zellen gebraucht werden, denn das Hämoglobin, das den Sauerstoff transportieren sollte, wird zur pH-Pufferung benötigt. Folglich kommt es zu einer verminderten Sauerstoffversorgung im Gewebe. Dies kann einen hohen Blutdruck, eine Angina pectoris oder eine periphere Sauerstoffverminderung zur Folge haben. Ziel der Milieutherapie  ist es also, nicht nur mit Medikamenten die Durchblutung zu verbessern (Symptombehandlung), sondern das ganze Milieu zu optimieren (Ursachenbekämpfung).

Das innere Milieu wird bestimmt und beeinflusst durch:

- Den Säure-Basen-Haushalt

- die toxischen Belastungen  v.a. durch Schwermetalle oder Umweltbelastung

- der Grad der Übereiweißung in der Zwischenzellsubstanz

- den Gehalt an Spurenelementen und Mineralstoffen

-elektromagnetische Belastungen

Literaturempfehlung:

Dr. Thomas Rau:            – Biologische Medizin ; die Zukunft des natürlichen Heilens