Bieder - Laule

Pflanzenheilkunde / Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und wurde schon vor mehr als 3000 Jahren in China ( sie ist ein wichtiger Bestandteil  der Traditionellen Chinesischen Medizin ) und in Indien in der Ayurvedischen Medizin  angewandt.

Sie ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet.  Nahezu jedes Kloster besaß und besitzt einen kleinen Kräutergarten und den Mönchen und Nonnen ist es v.a. zu verdanken, dass das Wissen um die Heilkräuter nicht verloren ging.

Die Vorteile  der  Heilpflanzen  liegen in ihrem  breiten Wirkungsspektrum und in der Tatsache, dass bei ihrer Verwendung weniger Nebenwirkungen auftreten als bei synthetisch hergestellten Medikamenten.

Anwendung

Es muss darauf hingewiesen werden, dass sie  keine Arzneimittel in der  Notfallmedizin darstellen.

Ihr Nutzen liegt in der Behandlung von leichten bis mittelschweren Erkrankungen. Die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Anwendung müssen genau beachtet werden.
Verwendet
werden Blätter, Blüten, Wurzeln, Stängel und die Früchte der Pflanzen, die in unserer Praxis meist in Form von ( Ur- )Tinkturen verabreicht werden.

Anwendungsbeispiele:
Viele wissen, dass Mariendistel und Löwenzahn die Leber anregt, Johanniskraut Licht in das Gemüt bringt, Weißdorn das Herz stärkt, Efeu und Thymian bei Husten Linderung verschafft  und Goldrute, Bärlauch und Schachtelhalm die Niere unterstützt.

Literaturempfehlung:

Dr. Roger Kalbermatten: - Pflanzliche Urtinkturen- Wesen und Anwendung
Apotheker M. Pahlow: - das große Buch der Heilpflanzen