
Wirkungsweise:
Da die frei werdenden Eiweißstoffe aus den zerfallenen Blutbestandteilen das Immunsystem reizen und zu einer Immunantwort anregen, wird diese Therapieform auch Reiz- oder Umstimmungstherapie genannt. Es werden vermehrt Antikörper und Leukozyten gebildet, wobei es als Reaktion zu vorübergehendem Fieber und einer Erstverschlimmerung kommen kann. Erklärt wird dies durch das aufgeweckte und gestärkte Immunsystem, das nun oft in der Lage ist, chronisch latente Krankheiten in einen akuten Zustand überzuführen und damit zur Ausheilung zu bringen.
Vorgehensweise:
Dem Patienten wird eine geringe Menge venöses Blut entnommen, (in vielen Fällen) mit einem naturheilkundlichen Mittel oder Homöopathikum versetzt und sofort wieder in einen Muskel oder unter die Haut re-injiziert.
Die Therapie sollte über einen längeren Zeitraum im Umfang von mindestens 10 Sitzungen erfolgen, wobei die Behandlungsabstände, je nach Krankheitsbild, langsam vergrößert werden.
Indikation:
Immunschwäche / Infektionsanfälligkeit
Allergien
Asthma
Krankheiten des rheumatischen Formenkreises
Neurodermitis
Autoaggressive Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, M. Bechterew etc.
Chron. Schmerzzustände
Entzündungen
Migräne
Erschöpfungszustände
Rekonvaleszenz
u.s.w.